Im Gepäck der 68sten FreeQueny-Sendung sind diesmal 13 Stücke von 8 Künstlern, die wie immer allesamt frei im Netz zu finden sind. Die Gitarren wurden für diese Episode mal aussortiert, stattdessen gibt’s Hiphop, Funk und zum Großteil eklektische elektronische Klänge, die irgendwie sonnig daherkommen. Mit dabei sind deeB und Erik Jackson vom Dusted Wax Kingdom Netlabel, die neuen Veröffentlichungen des polnischen Brennnessel Netlabels und einige aktuelle Singles und EPs aus dem Bad Panda Records Umfeld.
Diesmal kommt FreeQuency nicht wie gewohnt aus dem Radiostudio sondern knapp zweitausend Kilometer südlich vom gewohnten Ort. Vom südlichsten Zipfel Spaniens. Eigentlich sollte die Sendung vor dem Urlaub fertig werden aber wie das immer so ist mit den Vorsätzen, die werden nur selten in die Tat umgesetzt. Deshalb jetzt also eine musikalische Postkarte aus Südspanien. Aus einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Facinas, knapp 20 Minuten von Tarifa, mit einem wirklich wunderbaren Blick auf Afrika. Passend zu diesem Ausblick gibt’s ein paar entspannte Klänge vom Bad Panda Records Netlabel. Elekropop aus Schweden und süße Ukulelensongs gibt’s auch und zum Ende wird’s gitarrenlastig mit The Planes und Albino Father.
In der 66sten FreeQuency-Ausgabe gibt’s experimentellen Blues, der was mit Sünden und schwarzen Hunden zu tun hat. Wir werden psychedelischen Soul hören, der mit feierlichem Netzmanifest daherkommt und es ertönt Elektro, der eine für unsere miesen Wetterverhältnisse erfreuliche Anbindung an die Sonne genießt. Außerdem im Programm: Eine von gefühlt milliarden South By Southwest Download-Compilations.
Das us-amerikanische Nord-Süd-Duo Tiger Waves hat eine musikalische Liebeserklärung an George Harrison formuliert, der DIY-Meister Learning Music singt über elektronische Briefe und der musikalische Freundeskreis Albino Father reanimiert in Salt Lake City den Düsseldorfer Krautrock. Außerdem im Programm: post-apokalyptische Sounds aus fiktiven, versunkenen Städten und beeindruckend eingängige Daft Punk-esque Elektroklänge aus Italien.
Das bilinguale, kanadische Folkpop-Sextett Wintermitts hat den Winter nicht nur im Namen, sondern passt auch musikalisch zur kalten Jahreszeit. Explizit winterlich wird’s mit DIY-Meister Dan Philips, der als Zapruder Point die “Spokesperson For Winter” vertont. Einen durchaus politischen Riotfolk gibt’s von Lightnin’ Seed aus den USA und außerdem erwarten euch elektronische Bombastklänge vom italienischen Netlabel Starquake Records.
Diesmal wird’s atmosphärisch. Ambient-Sounds begleiten die 63ste FreeQuency-Folge. Zu hören sind meist elektronische Instrumentalklänge wie die von Mezonom, Indian Wells oder Logical Disorder. Erst in der letzten Etappe der Sendung kommen organische Klänge und sogar etwas Gesang dazu. Verträumte Stücke von Cloudkicker und Desert Stars beenden die virtuelle Klangreise.
FreeQuency Episode 62 ist bestückt mit frischen Bad Panda Releases, Social Media Punkrock, entspannten Folkstücken und unbezahlbaren Downloads. Außerdem gibt’s ein Interview mit dem Berliner Musiker und Komponist Oskar Schuster. In seiner Musik steht das Klavier im Vordergrund – und das wird klanglich gepaart mit Fotoapparaten und Schreibmaschinen. So entsteht ein wunderbar eigensinniger Sound zwischen Melancholie, Nostalgie und Träumerei.
Draußen schleicht sich ja so langsam aber sicher der trübe, kalte Herbst und Winter heran. Es ist also höchste Zeit für ein paar wärmende Netz-Klänge. Die kommen in dieser 61sten FreeQuency-Episode hauptsächlich von dem französischen Label Dead Bees Records. Außerdem im Programm: Hörempfehlungen aus Schottland, musikalische Liebeserklärungen für Fahrradfahrer und spanische Protopunk-Klänge.
FreeQuency bringt euch in der 59sten Folge handverlesene, aktuelle Tracks aus der Netaudiowelt, u.a. gibt’s diesmal sommerhafte Sounds aus Florida, punkigen Poprock aus New York und experimentelle Klänge aus dem Netz. Außerdem gibt es computergenerierte Musik von der “Listening Machine”, einem britischen Klangkunstprojekt, das Tweets von 500 Twitternutzern vertont.





